Kontakt zu anderen Bürgerinitiativen/Arbeitsgruppen

17.04.2021 – Anfrage der Positionierung bei der AG Natur- und Kilmaschutz der Gemeinde Edermünde – Die Antwort erreichte uns noch am selben Tag.

Die IG Hertingshausen ist bezüglich des LIDL Projektes auch in enger Abstimmung mit der BI Logistik Edermünde https://www.bi-logistik-edermuende.de , der IG Lärmschutz A49 aus Holzhausen https://laermschutz-a49.de und dem Aktivbündnis Lärmschutz https://aktivbuendnis-laermschutz.de. Über aktuelle Aktionen der anderen Initiativen möchten wir auf dieser Seite berichten.

12.03.2021 – Lärmschutz A49 und Bau eines neuen Logistikzentrums wird in der Hessenschau thematisiert

Hier können Sie den Bericht anschauen:

11.03.2021 – Bitte um Unterstützung an den BUND Kreisverband Schwalm-Eder

11.03.2021 – Bitte um Unterstützung an die Arbeitsgruppe Natur- und Klimaschutz der Gemeinde Edermünde

11.03.2021 – Bitte um Unterstützung an NABU Schwalm-Eder e. V.

Lidl verteilt Infoblatt in Hertingshausen und Edermünde

Nachfolgend finden Sie die kritsichen Bemerkungen der IG Hertingshausen und BI Logistik Edermünde

25.01.2021 – Presse: HNA Berichtet über Online Podiumsdiskussion mit BI Edermünde

22.01.2021 – Stellungnahme der IG Lärmschutz A49 zur Video Konferenz mit Politikern

VK-BI-Logistik-Edermuende-22.1.2021-210124

07.01.2021 – Aktivbündnis Lärmschutz

Liebe Mitstreiter,

bei unseren Bemühungen um Lärmschutz spielt die Lärm- Reduzierung eine ebenfalls bedeutende Rolle.

Neben dem Schienenlärm – der von der Lautstärke an erster Stelle steht – steht der Straßenverkehr bei der Anzahl der betroffenen Menschen durch Verkehrslärm aber mit Abstand an erster Stelle.

Daran ist der LKW-Verkehr mit einer überproportionalen Steigerung des Verkehrsaufkommens besonders beteiligt.

Der BundesVerkehrsWegePlan von 2015 prognostiziert dabei eine weitere Steigerung um ca 40% im Güterverkehr alleine bis 2030!!!.

Der wird sich in erster Linie auf unseren Straßen abspielen, denn der GVK auf der Schiene ist weiter rückläufig.

Logistik-Standorte sprießen deshalb wie Pilze überall aus dem Boden.

Bad Hersfeld kann davon ein besonderes Lied singen, ist es doch einer der größten Standorte in Deutschland.

Die Auswahl der Standorte wird dabei nach Nähe zu Autobahnen getroffen, wobei der ländliche Raum bevorzugt wird, weil dort i.d.R. die  Preise für Bauland, Baukosten und Gewerbesteuern deutlich günstiger sind (und auch der politische Widerstand leichter zu überwinden ist – Argument: Arbeitsplätze, Gewerbesteuerreinnahmen).

Die Auswahl nach Schienennähe  oder eine gesetzliche Verpflichtung von Betrieben ab einer bestimmten Größe zu einer Gleisanbindung – mit entsprechender finanzieller Förderung – besteht nicht.

Auch fehlt eine Verordnung die bestimmt, das Güter ab einer gewissen Tonnage auf der Schiene zu transportieren sind.

Vielmehr ebnet man mit erheblichen Steuermitteln dem LKW-Verkehr den weiterem Weg und baut zusätzlich gewaltige LKW- Rastplatzanlagen auf.

Das läuft der politischen Propagierung von „Güter von der Straße auf die Schiene“  komplett entgegen, ist also nur eine Worthülse, leere politische Versprechung!

Auch entspricht diese Entwicklung nicht dem Konzept  einer ökologischen und klimafreundlichen Entwicklung von Industrie und Verkehr, wie sie selbst von den Regierungsparteien gefordert wird.

In Bad Hersfeld/ Friedewald hat sich jetzt eine Bürgerinitiative GEGEN noch mehr LOGISTIK formiert, die mit einem Bürgerentscheid die weitere Ansiedlung von Logistikunternehmen verhindern will

( s. Anlage).

Wir als Aktivbündnis sollten alles dazu tun, der Fehlentwicklung der Logistik entgegenzuwirkenDenn mit den jetzigen Neubauten wird die Zerstörung der Natur und Lärmbelastung von Mensch und Umwelt für die nächsten 30 Jahre zementiert!

Bleiben wir also weiter hartnäckig und unbequem.

Auf in ein gesundes, arbeitsreiches Jahr!

Liebe Grüße, Joachim Dähn